Herbstwanderfahrt 2012: vom 03.10. - 07.10.2012 auf dem Main ab Bamberg
Herbsttour 2011: 30.09. - 03.10.2011 auf dem Neckar

Am Samstagmorgen ging es nach einem üppigen Frühstück mit dem Vierer aufs Wasser – erst durch Heilbronn, dann durch nicht enden wollende Industrieanlagen u.a. nach Neckarwest- heim. Plötzlich eine Kurve und wir finden uns mitten im romantischen Neckartal mit verwunschenen Auwäldern, engen Kurven und Burgruinen über idyllischen Städtchen. Mittags legten wir in Bad Wimpfen an und trafen Ruderer aus Esslingen, die uns letztens das Holzboot verkauft hatten und dieselbe Strecke vor sich hatten wie wir. Kundige Neckarruderer führten uns durch das schmuck restaurierte, mittelalterliche Städtchen und zielsicher in eine Straßenwirtschaft mit schwäbischer Küche. Köstlich diese Maultaschen! Wieder auf dem Wasser brachte die Sonne uns zum Schwitzen – und platsch hüpfte Toni ins Wasser und Ellen gleich hinterher. Beim Wassersport darf das Badevergnügen nicht zu kurz kommen!
Im Nachtquartier in Neckarelz kam Susanne zu uns. Gemeinsam mit Heiner besorgte sie den Autotransport – bestens geplant, ohne daß für die Ruderer Wartezeit entstand. Tiefschürfende Gespräche vertrieben uns derweil die Zeit.

Sonntag: Mittagsrast in Zwingenberg, dann weiter nach Eberbach, einem Renaissancestädtchen wie im Bilderbuch. Abendessen auf dem Marktplatz, umstanden von prächtig bemalten Bürgerhäusern. Was gabs? Köstliche Maultaschen und guten Bocksbeutel.
Montag: Bei der letzten Etappe erfuhren wir bald, wie nass Wasser ist: 2 Motorbootrowdies schubsten uns 2 Wellen ins Boot, so daß Susanne auf Platz 1 die Haare tropften und wir die Füßen im Wasser hatten. Nach ausgiebigem Lenzen ruderten wir zur Rast nach Neckarsteinach, das Boot wurde ausgeleert, eingekehrt und nach einem letzten Bad ging es weiter. Einen eindrucksvollen Abschluß bildete die Ansicht von Heidelberg, gekrönt vom Schloss. In den Neckarauen tummelte sich eine fröhliche Schar junger Leute und genoss den Spätsommertag, die Sonne und das Wasser. Boote und Gepäck wurden in das bereitstehende Gefährt verladen und froh und müde fuhren wir heim.
Es war eine ringsum gelungene und perfekt vorbereitete Wanderfahrt. Wohin wir auch kamen wurden wir freundschaftlich erwartet. Heiner hatte wie immer alles dabei, was Leib und Seele begehrt und Petrus hat uns verwöhnt, wie selten zu dieser Jahreszeit.

Bericht von der Herbstwanderfahrt vom 01.10. - 04.10.2009
Die diesjährige Herbstwanderfahrt fand in kleinem Rahmen statt. Eine fünfköpfige Abordnung des Rudervereins machte sich auf den Weg zum Neckar. Start war beim Stuttgart-Cannstatter Ruderclub, wo man übernachtete und die erste Etappe bis nach Marbach ruderte. Erstmalig war neben dem Doppelzweier Wilhelm Wasum auch die restaurierte Fürstenberg bei einer Wanderfahrt mit dabei.
Ein gemütlicher Abend in einer Pizzeria nach einem schönen Tag entlohnte die Sportler für die - sich in Grenzen haltenden - Strapazen.
Am zweiten Tag hatte man drei Schleusen zu bewältigen, man wurde aber verstärkt von einem zusätzlichen Ruderkamerad aus Bacharach, der nach Stuttgart verzogen ist und sich der wackeren Truppe anschloss. Man beendete den Tag in Lauffen, wo bei einem dortigen Ruderclub übernachtet wurde.
Den letzten Tag ging die Mannschaft dann ruhiger an. Wegen der anstehenden Rückfahrt wurden nur 11 Kilometer bis Heilbronn gerudert, von wo die Heimfahrt nach Bacharach angetreten wurde. Die Gruppe war sich hinterher einig: Auch mit wenigen Ruderern kann man großen Spaß haben!
- Weitere Fotos gibt es für Mitglieder im Fotoalbum! -
Bericht von der Herbstwanderfahrt vom 02.10. - 05.10.2008
Unsere diesjährige Herbstwanderfahrt führte von Heidelberg am Neckar bis nach Bacharach. Die 139 km lange Strecke sollte innerhalb von drei Tagen bewältigt werden.
Am 02.10. abends verstauten wir unsere Boote auf dem Anhänger und los ging es zum Start unserer Tour nach Heidelberg. Im dortigen Ruderverein verbrachten wir im Trainingsraum unsere erste Nacht, um dann am nächsten Vormittag endlich auch auf dem Fluss unsere Fahrt zu starten. Der Neckar zeigte sich ruhig im Vergleich zu unserem Rhein, wenn er auch durch die schwache Strömung nur zäh zu berudern war. Weniger ruhig hingegen verhielt sich das Wetter: Regen, Sonne, Wind und heftige Graupelschauer wechselten einander ab. So kamen wir nach 24 Kilometern schon ziemlich müde an die Neckarmündung bei Mannheim - und hatten immer noch 15 Kilometer bis zu unserem Etappenziel Worms vor uns. Doch mit vereinter Willenskraft kamen wir zwar spät aber dennoch sicher dort an.

Der nächste Tag bescherte uns Sonnenschein. Von Worms aus ging es heute 60 km bis Mainz-Mombach, vorbei am Atomkraftwerk Biblis und an zahlreichen kleinen Stränden inmitten schöner Ufervegetation, von denen einer zu einer kleinen Rast einlud. Bei unserer Mittagsrast im Strandbad von Oppenheim beschlossen wir angesichts der schon fortgeschrittenen Zeit, die restlichen Tageskilometer doch lieber auf der Straße zurück zu legen. Mit den Booten auf dem Anhänger erreichten wir gegen Abend den Mombacher Ruderverein, in einem Seitenarm des Rheines gelegen. Hier lässt es sich wunderbar übernachten, ein Tipp für alle Wanderruderer.
Auf der letzten, 40 km langen Etappe von Mainz nach Bacharach blies uns konstant der Wind entgegen, was das Wasser auf breiten Rheinstücken wie dem bei Ingelheim ganz schön unruhig werden ließ. Zudem machten auch die zahlreichen Motorboote den Steuerleuten das Leben schwer. Nichtsdestotrotz kamen wir spätnachmittags unbeschadet auf unsere Heimatstrecke im Weltkulturerbe Mittelrheintal, wo die buntgefärbten Hänge links und rechts des Rheins wunderbar in der untergehenden Sonne leuchteten. Schön ist es, wieder zu Hause zu sein - und was für ein landschaftlich reizvolles Ruderrevier wir doch haben!
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