Baracharacher Ruderverein 1884 e.V. 125 Jahre BRV

Anrudern 2018 am 07.04. von Budenheim nach Bacharach

Das Anrudern war passend zum ersten herrlichen Frühlingstag!

Mit vier Booten legten mehrere junge erwachsene Ruderer mit gut einem Dutzend „Alt Gedienten“ um 10.00 Uhr in Bacharach an der Pritsche ab. Bei ruhigem Wasser ging die erste Etappe nach St Goar. Die größte Herausforderung bleibt auch bei Sonnenschein das „Kammereck“ an der Loreley. Ein umso größerer Genuss das Essen und Trinken endlich wieder auf einer Terrasse einzunehmen und dort noch zu verweilen. Gestärkt lief die Strecke bis Boppard fast wie von selbst. Bei T- Shirt Wetter durfte natürlich eine Rast am Sandstrand mit Sonnenbad nicht fehlen.

Anrudern bedeutet, dass sich jeden Montag wieder die Jugendlichen ab 18.00 Uhr am Bootshaus zum rudern treffen, Neueinsteiger ab ca. 12 Jahren bis ins „reifere Alter“ sind herzlich willkommen, und jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr einmal zur Locher Insel und zurück gerudert wird (mit allen, die schon rudern können oder als Erwachsener diesen Sport mal ausprobieren möchten).


Anrudern 2015: 12.04. von Bacharach nach Boppard

Zum Anrudern trafen sich 18 Ruderer/innen am Vormittag am Ruderhaus, um gemeinsam nach Boppard zu rudern. Die Jugend stellte ein eigenes Vierer-Boot mit Steuermann zusammen. Die Strecke ist überschaubar von der Länge her, allerdings vom Anspruch einer der schwierigsten Rheinabschnitte, z.B. vorbei am Kammereck bei der Loreley. Die zukünftigen Bootsobmänner(Frauen) übten als Steuermann, unter Anleitung eines erfahrenen Bootsobmanns des Vereins, diese Rheinstrecke optimal zu steuern. Der Verein bildet gerade neue Steuerleute aus, die theoretischen Prüfungen sind am 26.4.2015.

In St Goar machten alle in der Pizzeria halt, um sich zu stärken. Bei einladendem Sonnenschein, wenig Schiffsverkehr und ruhigem Wasser erreichten alle am späten Nachmittag den Bopparder Ruderverein. Schnell waren die Boote aufgeladen, zurück nach Bacharach gefahren und dort ins Bootshaus verfrachtet. Der Ausklang auf der Sonnenterasse im „grünen Baum“ rundete den Ruderstart genussvoll ab.

Ursprünglich war der Sonntag vor Ostern zum Anrudern angedacht, durch die starken Winde und dem entsprechenden Wellengang, war klar „das ist zu gefährlich“. Das Verschieben hat sich gelohnt! 

Pressewartin BRV 1884
Ellen Kaltwasser

Fotos vom diesjährigen Anrudern sind für Mitglieder im Fotoalbum zu finden. Sonne pur und blauer Himmel - das macht Lust auf eine lange Rudersaison!


Anrudern 2012: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind


15.April 10:00h:
der Wind weht, die Sonne kämpft sich durch die Wolken.

- 19 Ruderer haben sich am Bootshaus versammelt

- geschäftiges Treiben (auch wenn so Mancher noch nicht wirklich wach ist, Sonntag eben und dazu noch am Morgen),
  3 Vierer und 1 Dreier müssen auf den Bootswagen - noch ein Skull hier, ein Steuer da, ja keinen Rollsitz vergessen!

11:00h: Geschafft – Abfahrt nach Ingelheim – der Wind weht, die Sonne scheint

11:30h: Ingelheim: Boote runter vom Hänger, Aufriggern und zu Wasser lassen.

Wie immer ist unser Timing perfekt und wir kommen gerade an, als die Ingelheimer ihre Boote aus dem Wasser bringen wollen. Wir helfen mit und schon ist der Weg wieder frei.

19 Ruderer und ein Kielschwein (wo kommt das denn plötzlich her? Wir haben doch x-mal durchgezählt ....) legen ab.

12:30h: Auf dem Wasser – der Wind weht beständig, die Sonne scheint immer noch.

Auf in Richtung Geisenheim, die traditionelle Zwischenstation für das Mittagessen ruft. Der Wind bläst inzwischen, aber in unserer Richtung und die Sonne scheint - perfekt!

Super! - endlich wieder auf dem Wasser nach der langen Winterpause, jeder zieht kräftig und auch Dank des Mitwinds sind wir - ohne es groß zu bemerken - dann auch schon in Geisenheim.

Aber, da war doch noch was? Traditionell warten wir aufeinander und bilden einen Pulk“, um auf das Anrudern anzustoßen. Lag es am Wind oder war die Freude endlich wieder zu rudern übermächtig? – Natürlich war es der Wind, äh – nein – die Freude am Rudern, natürlich, die uns diesmal davon abhielt.

13:15h: Geisenheim – der Wind weht, die Sonne scheint.

Leider war diesmal im Restaurant am Bootssteg alles voll und so mußten wir eine kurze Wanderung zum Italiener am Campingplatz unternehmen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Ruderwanderfahrten dieses Jahr?

Auch dort war es sehr voll – aber: wir hatten reserviert! Zeit mußte man sich trotzdem lassen an so einem Sonntag, wenn die Sonne scheint und der Wind weht – das Essen war gut und auch wenn manche zweimal bestellen mußten (die Kellner waren wirklich im Vollstress), ging alles doch relativ zügig vonstatten.

Zurück am Bootsanleger kamen die Geisenheimer Paddler und Ruderer prompt auch auf die Idee anrudern zu wollen und es wimmelte plötzlich von Booten, Paddeln und Skulls. Wir hatten Glück und durften dazwischen schlüpfen und einsetzen.

Weiter ging´s – die Sonne schien, der Wind blies in die richtige Richtung – noch!

15:30h: das Binger Loch

Der Ruf, der diesem Abschnitt des Rheins vorauseilt, ist wahrhaftig nicht unbegründet:

Nicht nur die Sonne verschwand langsam hinter den Wolken, auch der Wind – der Wind änderte keck die Richtung und kam uns nun direkt von vorne: Gegenwind! – was heißt da Wind? Sturmböen – trifft es eher. Plötzlich hatte man nicht nur das Gefühl das Wasser hätte sich in Beton verwandelt, auch beim Vorrollen mußten sich die Blätter der Skulls beschwerlich durch die Luft schneiden.

An große Erholungspausen war auch nicht zu denken, denn ohne „Antrieb“ ist das Boot nicht steuerbar und unser Steuermann war darauf angewiesen, daß wir Ruderer irgendwie verhinderten an Land getrieben zu werden – was uns auch meistens gelang.....

Also kämpften wir uns, immer nahe unter Land Richtung Bacharach. Mal einen Blick nach rechts – ach, da sind wir erst, mal einen Blick nach links, schaut das da nach Regen aus? Schweigend und pullend ging es voran. Die anfänglich hohe Schlagzahl aus Freude wurde zu einer hohen Schlagzahl, um irgendwie noch vorwärts zu kommen.

Endlich die Lorcher Insel – Pause im Windschatten, endlich mal aufstehen und den gequälten Hintern entlasten. Ein Wiedersehen mit einem unserer anderen Boote, die dort auch pausierten, war uns vergönnt.

Jetzt nur noch ein kurzes Stück, neue Kräfte entstanden, schließlich ist das hier unser Ruderrevier und da, da, da vorne ist unsere Pritsche!

17:00h: Wieder in Bacharach – die Sonne hat sich endgültig verabschiedet, dunkle Wolken am Himmel, der Wind stürmt ohne Unterlass – aber wir sind glücklich gelandet und nach dem Boote versorgt sind, geht es in die Kneipe, um endlich den ehrlich verdienten Schluck auf das diesjährige Anrudern zu trinken.

Schön war´s – wie immer!


Bericht vom Anrudern am 17.04.2011

Schön war's! :-)


Bericht vom Anrudern am 18.04.2010

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 11 Ruderer am Bootshaus, um die Rudersaison mit dem traditionellen Anrudern zu eröffnen. Diesmal sollte unsere Tour von Bacharach abwärts bis Boppard führen. Zwei Zweier - mit dabei auch unser im letzten Jahr in Gemeinschaftsarbeit restaurierte und gern geruderte Klinkerboot "Fürstenberg" - und ein Vierer machten sich schließlich auf den Weg.
Gemütlich machten sich die ersten beiden Boote auf den Weg rheinabwärts, während das dritte Boot noch mit Ablegen beschäftigt war. Erst bei der Pfalzgrafenstein bemerkten die ersten beiden Boote, das das dritte gar nicht auftauchte! So legten sie die erste Pause ein und warteten. Und warteten. Und warteten. So langsam wurden die Ruderer dann doch unruhig - bis sie den vermissten Zweier dann endlich auftauchen sahen. Der Grund für deren Verspätung: Beim Ins-Wasser-Lassen des Boots war die schon eingesteckte Fahne über Bord gegangen und konnte nur mit Mühe und Klettertouren geborgen werden. Immerhin ließ sich aber ein Bad im doch noch recht kühlen Rhein vermeiden.
Nun ging es gemeinsam weiter abwärts, vorbei an Oberwesel und durch die diesmal recht ruhige Loreley. Hinter St. Goar war Mittagspause angesagt. Auf einer sonnigen Insel mit Sandstrand legten wir an und genossen das Überraschungs-Picknick von zweien unserer Ruderer. Vielen Dank noch mal für den reichhaltig gedeckten "Tisch"!
Nach zwei Stunden ausgiebigen Sonnenbadens an einem der ersten frühlingshaften Tage dieses Jahres legten wir das letzte Teilstück unserer Etappe bis nach Boppard gemütlich zurück. Wir stellten fest, dass man auch in einer "Dreier-Wagenburg" ganz gut den Fluss hinunterkommt...
Dort angekommen luden wir die Boote auf den schon bereit stehenden Bootshänger und fuhren zurück nach Bacharach, wo wir den Abend in Evas Lunchbox ruhig ausklingen ließen.

- Weitere Fotos gibt es für Mitglieder im Fotoalbum! -

 


Bericht vom Anrudern am 19.04.2009

Traditionell führt unsere Anruder-Tour von Ingelheim bis Bacharach - und so sollte es auch dieses Jahr sein. Bei schönstem Sonnenschein trafen sich 14 jüngere und ältere Ruderer und Ruderinnen am Bootshaus, wo die Boote nach ihrer langen Winterpause erstmals wieder hervorgeholt und zum Transport verladen wurden.
In Ingelheim angekommen ging es am Hafen aufs Wasser. In drei Booten querten wir den Rhein - nicht ohne schon die ersten Wellen einzufangen - und machten in Geisenheim eine gemütliche Mittagsrast.

Anschließend ruderten wir gemütlich bis zum Binger Loch, wo dann die Konzentration der Steuerleute gefordert war. Denn wie es immer ist, kamen uns gerade an dieser Engstelle mit schwierigen Wasserverhältnissen, z.B. starker Strömung, besonders viele große Schiffe entgegen. Doch die Situation wurde durch unsere Steuerleute souverän gemeistert, so dass wir bald sicher unser gewohntes Ruderrevier erreichten. Die warme Nachmittagssonne lud uns zu einer kleinen Rast auf der Lorcher Insel ein, bevor wir dann am heimatlichen Rudersteg halt machten und den Abend gemütlich in Evas Lunchbox mit allen verbrachten, die nicht mitrudern konnten. Eine wirklich tolle Einstimmung auf das neue Ruderjahr!

- Weitere Fotos gibt es für Mitglieder im Fotoalbum! -

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